Connect Baramundi
Connect Baramundi ist ein Zusatzmodul zu KIX Pro. Es bietet die Möglichkeit, Asset-Daten in KIX auf Basis der Inventarisierungslösung Baramundi bereit zu stellen. Die in einem Baramundi vorhandenen Informationen können so im KIX Service Management System verwendet werden.
KIX stellt dazu eine weitere, separate Assetklasse Baramundi Device bereit. Die darin zu importierenden Gerätedaten werden über die Baramundi bConnect Schnittstelle bezogen. Die Synchronisation erfolgt durch den Job Baramundi - Device Sync. Sowohl Assetklasse als auch Job werden beim Aktivieren der Baramundi-Synchronisation in KIX implementiert.
Zur Verwendung von Connect Baramundi wird ein HTTP-/S-Zugang zur bConnect-Schnittstelle benötigt. Dazu muss der FQDN und ggf. die Portnummer der bConnect-Schnittstelle angegeben werden. Bei Verwendung von HTTPS dürfen nur korrekte SSL-Zertifikate zum Einsatz kommen. Die Verwendung von ungültigen oder selbst erstellten Zertifikaten kann die Funktion der Schnittstelle negativ beeinflussen.
Weiterhin werden Nutzername und Passwort eines zur Anmeldung an der bConnect-Schnittstelle berechtigten Nutzers benötigt. Zur Verwendung von Nutzername und Password in der Einrichtung/ Konfiguration ist aus Nutzername und Passwort ein Authentifizierungstoken zu erstellen. Unter Linux können Sie dazu folgende Kommandozeile verwenden (<YourUserName> und <YourPassword> sind zu ersetzen):
SomeLinuxSystem:~# echo -n '<YourUserName>:<YourPassword>' | base64 PFlvdXJVc2VyTmFtZT46PFlvdXJQYXNzd29yZD4=
Unter Windows muss die die Zeichenkette <YourUserName>:<YourPassword> zunächst in eine Datei (hier UserNamePassword.txt) geschrieben werden. Diese wird dann Base64-codiert. Für die Anzeige des Authentifizierungs-Tokens entfernen Sie aus dieser Datei alle Zeilen, welche CERTIFICATE enthalten. Die folgenden zwei Kommandozeilen bilden das ab:
C:\temp> certutil -encode -f UserNamePassword.txt UserNamePasswordB64.txt C:\temp> type UserNamePasswordB64.txt | find /v "CERTIFICATE" PFlvdXJVc2VyTmFtZT46PFlvdXJQYXNzd29yZD4=
Die Konfiguration und Aktivierung des Add-ons erfolgt im Connect- Baramundi-Setup, welches nach der Installation im Admin-Modul zur Verfügung steht.
Falls Sie KIX on-premises betreiben, müssen Sie KIX nach der Installation des Add-ons mittels ./start.sh neu starten.
In der KIX Cloud erfolgt die Bereitstellung des Add-ons nach Rückmeldung durch unser Support-Team.

Abb.: Bereitstellung des Add-ons im Admin-Modul
Baramundi-Synchronisation aktivieren
Zum Aktivieren des Add-ons hinterlegen Sie im Admin Modul unter die bConnect-URL (z. B. https://YourBaramundiServer.example.com:3006/bConnect/v1.1) sowie den zuvor aufbereiteten Authentifizierungs-Token (s. Voraussetzungen). Klicken Sie anschließend auf . Die Konfiguration wird gespeichert und legt den Automatisierungsjob Baramundi - Device Sync an.

Abb.: Baramundi aktivieren
Für einen ersten Baramundi-Datenimport empfehlen wir Ihnen, anschließend den Job Baramundi - Device Sync manuell auszuführen. Sie finden den Job im Admin Modul unter .
Die Ausführung des Jobs kann je nach Inhalt der Baramundi-Datenquelle einige Minuten in Anspruch nehmen. Soll der Baramundi-Datenimport künftig periodisch ausgeführt werden, ordnen Sie dem Job unter Ausführungsplan einen entsprechenden Zeitplan zu, z. B. jeden Tag 03:00 Uhr. Ändern Sie nicht die weitere Job- Konfiguration! Danach ist die Konfiguration abgeschlossen.

Abb.: Der Baramundi Synchronisations-Job

Abb.: Manuelles Starten des Synchronisations-Jobs
Baramundi-Synchronisation zurücksetzen oder ändern
Sollten Sie Anpassungen in der Konfiguration des Jobs vorgenommen haben, können Sie die Vorgabekonfiguration jederzeit mittels des Buttons wieder auf den Auslieferungszustand zurück setzen. Die von Ihnen vorgenommenen Anpassungen (z. B. spezifische, erweiterte Angaben) werden dabei entfernt.
Nach Aktivierung der Synchronisation, können Sie die Einstellungen zur bConnect-Schnittstelle weiterhin ändern, um beispielsweise eine geänderte URL oder einen neuen Authentifizierungstoken zu hinterlegen. Nehmen Sie dazu die erforderlichen Änderungen im Baramundi-Setup vor und klicken Sie auf . Die Änderungen sind bei der nächsten Job-Ausführung aktiv.

Abb.: Zurücksetzen der Konfiguration
Die Assetklasse Baramundi Device und der Datenabgleich importieren neben dem primären Nutzer auch den letzten Nutzer eines Gerätes.
Sollte sich dieser sehr häufig ändern, kann es sinnvoll sein, auf den Abgleich zu verzichten. In diesem Fall passen Sie die Konfiguration in KIX wie folgt an:
Entfernen Sie den betreffenden Abschnitt aus der Asset-Klassendefinition
Zu entfernender Abschnitt LastUser (Assetklasse)
{ 'Key' => 'LastUserContact', 'Name' => 'Last User Contact', 'Searchable' => '1', 'Input' => { 'Type' => 'Contact', }, }, { 'Key' => 'LastUser', 'Name' => 'Last User', 'Searchable' => '1', 'Input' => { 'Type' => 'Text', }, },Entfernen Sie den betreffenden Abschnitt aus der Datenaufbereitung im Synchronisations-Job Baramundi - Device Sync. (die in der Aktion 2 (Schleife) enthaltene Aktion 1 XSL Transformation)
Zu entfernender Abschnitt LastUser (Datenaufbereitung)
<xsl:if test="string-length($LastUserContactID) > 0"> <LastUserContact> <xsl:value-of select="$LastUserContactID"/> </LastUserContact> </xsl:if> <xsl:if test="string-length($LastUserString) > 0"> <LastUser> <xsl:value-of select="$LastUserString"/> </LastUser> </xsl:if>
Um die aus Baramundi abzugleichenden Geräte einzugrenzen, können Sie das Baramundi-Feature Dynamische Gruppen nutzen.
Definieren Sie eine entsprechende Gruppe in Baramundi, ordnen Sie dieser Gruppe die Geräte zu und ermitteln Sie die ID der Gruppe. Soweit uns bekannt, ist dies nur mittels Anfrage an der bConnect-Schnittstelle möglich.
Soll die Abfrage in KIX eingegrenzt werden, ergänzen Sie im Job Baramundi - Device Sync die abzufragende Ressource /Endpoints um den Parameter DynamicGroup. Zum Beispiel: /Endpoints?DynamicGroup=BE7592D3-8E57-41DE-929A-FDA1D993C836
Bei weiteren Anpassungswünschen zu den zu verwendenden Daten in der Assetklasse Baramundi- Device oder einer separaten Betrachtung in verschiedenen Assetklassen, kontaktieren Sie bitte den KIX-Support.