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SysConfig-Schlüssel des Systems

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl häufig verwendeter Konfigurationsschlüsseln für die Systemkonfiguration.

Die Konfigurationsschlüssel finden Sie im Menü System > SysConfig unter Nutzung der Suchfunktion. Die Verwendung des Sternchens (*) als Wildcard wird unterstützt. Durch Eingabe von 3 Sternchen (***) werden Ihnen alle Konfigurationsschlüssel aufgelistet. Dies kann einen Moment dauern.

Alternativ können Sie in On-Premises-Umgebungen Sie die Konfigurationsschlüssel und deren Beschreibung über die API abrufen: GET /api/v1/system/config/definitions?limit=0. Ohne Angabe von limit=0 erhalten Sie standardmäßig nur 1000 Einträge.

Konfigurationsschlüssel 

Beschreibung

Authentication###000-Default

Einrichtung der Authentifizierung und Autorisierung zum Abgleich mit dem Verzeichnisdienst

Daemon::SchedulerCronTaskManager::Task###AuthSynchronize

Synchronisation mit einem Verzeichnisdienst

FileUpload::MaxAllowedSize

Maximale Größe eines Uploads (inkl. E-Mail-Abholung)

Ticket::StateAfterPending

Legt fest, welcher Status automatisch am Ticket gesetzt wird, nachdem die Ziel-Wartezeit erreicht wurde

PostmasterFollowUpState

Definiert, welchen Status ein Ticket nach einer Rückantwort erhält

Ticket::Hook

Standard-Kennung für Tickets (Präfix)

Ticket::NumberGenerator

Definiert, welches Modul für das Generieren der Ticketnummern verwendet wird.

Automation::MinimumLogLevel

Definiert den Mindest-Protokollierungsgrad für Fehlermeldungen der Job-Historie

PostMasterMaxEmailSize

Maximale Größe empfangener E-Mails

Ticket::Frontend::PendingDiffTime

Vordefinierte Zeit für Warten-Status

Sie können das Verhalten der CMDB bzw. des Assetmanagements durch zahlreiche Konfigurationseinstellungen beeinflussen. Nachfolgend die wichtigsten SysConfig-Schlüssel im Überblick:

Dieser Konsolenbefehl trägt die mit dem Ticket verknüpften Assets in das Dynamische Feld "Betroffene Assets" für jedes Ticket ein.

Bei Bedarf können Sie den Befehl auch manuell im Menü System > Konsole ausführen. Dies kann im Rahmen der Migration von KIX 17 auf KIX 18 erforderlich sein.

Die in der Konfiguration des Dynamischen Feldes angegebene maximale Anzahl (Standard: 15) wird ignoriert, so dass mehr Assets eingestellt werden können. In diesem Fall erhalten Sie eine entsprechende Meldung.

Steuert

  1. die Zuordnung von Assets zu Kontakten und/oder Organisationen in Detailansichten oder der Sidebar "Assigned Assets"

  2. die Sichtbarkeit von Assets im SSP (Auswählbarkeit in Feld "Betroffene Assets" und Modul "Assets").

Die Zuordnungen können auf Basis der Verwendungsstatus erfolgen.

In Kombination mit spezifischen Verwendungsstatus, z.B. "Baseline Configuration" wird die Anzeige von Baseline-Assets oder "Shopping Item"-Versionen von Assets im Self Service Portal möglich.

Durch Angabe von Suchkriterien können Sie die Sichtbarkeit auf post- oder pre-produktive Status beschränken. Somit können Sie bspw. ein statisches Suchkriterium auf Basis des Deployment-Status definieren, damit SSP Nutzer nicht selbst zwischen aktuellen Daten und Alt-Daten unterscheiden müssen (für Warenkörbe oder Baseline-Konfigurationen).

Möglich sind folgende Attribute:

  • DeploymentState - Erwartet eine Liste der Status-Namen

  • IncidentState - Erwartet eine Liste der Status-Namen

  • Name - Erwartet einen String; bei einer Liste wird nur der erste Wert betrachtet

  • Number - Erwartet einen String; bei einer Liste wird nur der erste Wert betrachtet

Bei allen 4 Attributen ist als Suchkriterium möglich:

  • SearchStatic - Statisches Suchkriterium

  • SearchAttributes - Sucht nach den angegebenen Attributen (bspw. Kontakt-Attribute)

Beispiel

{
   "Contact": {
      "Computer": {
         "SectionOwner::OwnerContact": {
            "SearchAttributes": [
               "ID"
            ]
         },
         "DeploymentState": {
            "SearchStatic": [
               "Production",
               "Planned"
            ]
         },
         "SectionOwner::OwnerOrganisation": {
            "SearchAttributes": [
               "RelevantOrganisationID"
            ]
         }
      },
...
  • Steuert die Zuordnung von Objekten zu Kontakten und/oder Organisationen

  • Steuert die Sichtbarkeit von Objekten und definiert, welche Tickets, Kommunikationsschritte (Artikel), FAQ-Artikel) im SSP angezeigt werden. 

  • Definiert, anhand welcher Attribute ein abhängiges Objekt (z. B. Ticket) einem relevanten Objekt (z. B. Kontakt) zugeordnet wird (z. B. Tickets aus Kontakt).

Struktur

(Alle Attribute werden mit OR kombiniert)

{
  "RelevantObject": {
      "DependendObject": {
          "DependendObjectAttribut": {
              "SearchAttribut OR SearchStatic": [
                  "RelevantObjectAttribut OR StaticValue"
              ]
          }
      }
   }
}

Beispiel

{
    "Contact": {
        "Ticket": {
            "OrganisationID": {
                "SearchAttributes": [
                    "RelevantOrganisationID"
                ]
            }
        },
        "TicketArticle": {
            "CustomerVisible": {
                "SearchStatic": [
                    1
                ]
            }
        },
        "FAQArticle": {
            "CustomerVisible": {
                "SearchStatic": [
                    1
                ]
            }
        },
        "Contact": {
            "OrganisationIDs": {
                "SearchAttributes": [
                    "RelevantOrganisationID"
                ]
            }
        }
    }
}
            

Hinweise

  • Werden E-Mails von bisher unbekannten Kontakten abgerufen, kann KIX einen neuen Kontakt anlegen und anhand der Mail-Domain die Organisation zuordnen (s. auch Automatische Zuordnung der Organisation zu einem Kontakt).

  • Die Zuordnungsmethode kann im SysConfig-Schlüssel Contact::EventModulePost###800-AutoAssignOrganisation definiert werden.

  • Ist als Zuordnungsmethode "DefaultOrganisation" aktiviert, sollte die Einsichtnahme in die Tickets anderer aus Gründen des Datenschutzes unterbunden werden:

    {
    "Contact": {
        "Ticket": {
            "ContactID": {
                "SearchAttributes": [ "ID" ]
            }
        },
    [...]

Definiert die Typen von Verwendungsstatus (produktiv, post-produktiv, pre-produktiv).

Agenten müssen beim Anlegen oder Bearbeiten von Assets einen Verwendungsstatus (Deployment State) angeben.  Dieser beschreibt die Position des Assets innerhalb seines Lebenszyklus.

Im General Catalog können Sie weitere individuelle Verwendungsstatus anlegen und die Zuordnung zum Statustyp vornehmen (Menü Assets > General Catalog).

Hinweis: Assets vom Statustyp "post-produktiv" sind im Asset Modul nicht sichtbar und können nur über die Komplexsuche gefunden werden.

Dies betrifft insbesondere Assets vom Typ "Service" (s. auch: ???). 

KIX wird initial mit folgenden Verwendungsstatus ausgeliefert:

Verwendungsstatus

Statustyp

Abgelaufen | Expired

produktiv

Außer Dienst | Retired

post-produktiv

Geplant | Planned

pre-produktiv

In Reparatur | Repair

produktiv

In Wartung | Maintenance

produktiv

Inaktiv | Inactive

post-produktiv

Pilotbetrieb | Pilot

produktiv

Produktiv | Production

produktiv

Unter Review | Review

produktiv

Test/QA

pre-produktiv

Beispielkonfiguration

{
 "Class": "ITSM::ConfigItem::DeploymentState",
 "Data": {
    "postproductive": "postproductive",
    "preproductive": "preproductive",
    "productive": "productive"
    },
 "Desc": "Deployment State Type.",
 "Label": "Deployment State Type",
 "PrefKey": "Functionality"
}

In diesem Schlüssel sind die zu verschlüsselnden Asset-Attribute definiert und welche Nutzerrollen das Recht haben, diese Asset-Attribute im Klartext zu sehen. Dies ist insbesondere nach der Migration von Klassendefinitionen aus KIX 17 nach KIX 18 relevant, da hierbei der Attributtyp "EncrpytedText" zu einem einfachen "Text" migriert wird und somit verschlüsselte Informationen im Klartext angezeigt werden.

Nutzer, die eine Rollenberechtigung auf das jeweilige Attribut haben, sehen die verschlüsselten Informationen als Klartext. Nutzern, die keine Rollenberechtigung auf das jeweilige Attribut haben, werden anstelle der Informationen nur Sternchen (*****) angezeigt.

Anmerkung

Der Nutzer "admin" (UserID 1) umgeht die Rollenprüfung. Er sieht die verschlüsselten Informationen der angegebenen Attribute im Klartext.

Die Migration erkennt, welche Attribute in KIX 17 als "Encrypted Text" vorlagen und bereitet die Liste der Schlüssel entsprechend vor. Sie müssen lediglich die entsprechenden Rollen eintragen und ggf. einzelne Attribute ergänzen. Ist keine bekannte Rolle angegeben, wird das Attribut nicht verschlüsselt.

Die Angabe erfolgt als Schlüssel:Wert-Paar. Der Schlüssel setzt sich aus zusammen aus: "<Asset-Klasse>:::<Attributname>" (dreifacher Doppelpunkt). Der Wert ist eine kommaseparierte Liste von Rollen, die dieses Attribut lesen und schreiben dürfen.

  • Syntax: "<Asset-Klasse>:::<Attributname>":"<Rollenname>"

  • Beispiel:

    {
       ":::EncryptedText":"",
       "Migration-Migration-Computer:::AdminPassword":"Superuser, Asset Maintainer",
       "Migration-Migration-Software:::Password":"Asset Maintainer"
    }

Hinweise:

  • Wichtig: Änderungen am SysConfig-Schlüssel sind im Frontend erst nach dem Leeren des Caches wirksam. Führen Sie dazu im Menü System > Konsole den Befehl Console::Command::Maint::Cache::Delete aus.

  • Achtung: Die Attribute sind nicht schreibgeschützt!

    Übermittlung von Änderungen durch einen unberechtigten Nutzer wird automatisch der Wert an gleicher Position wieder hergestellt.

    Wichtig

    Bei Attributen mit einem CountMax >1 hindert das System unberechtigte Nutzer nicht daran, einen der Einträge zu löschen! Da das System nicht unterscheiden kann, welchen Eintrag der Nutzer wirklich gelöscht hat, werden die Werte in der ursprünglichen Reihenfolge verwendet. Das System verwirft in so einem Fall also stets die letzten Einträge.

  • Für den Import/Export von Assets und für die Macro Action "Asset erstellen oder aktualisieren" gelten die gleichen Bedingungen. Wenn der ausführende Nutzer nicht die notwendige Rolle zugewiesen hat, kann er den Wert nicht in Klartext auslesen oder eine Änderung am Wert vornehmen.

Definiert, welche Verknüpfungstypen in welche Richtung verfolgt werden, um den Vorfallsstatus eines gestörten Assets an abhängige, verknüpfte Assets zu propagieren (bpsw. in der Darstellung der Assetbeziehungen im Graphen).

Die Konfiguration beinhaltet n relevante Verknüpfungstypen und -richtungen als Schlüssel-Wert-Paare:

  • Schlüssel: Verknüpfungstyp

  • Wert: Verknüpfungsrichtung (Source | Target | Both).

Wird ein Asset auf "Incident" gesetzt, werden die hier konfigurierten Verknüpfungstypen verfolgt, um die betreffenden Assets ebenfalls auf "Incident" zu setzen. Ist ein solches Asset aber mit weiteren, nicht gestörten Assets verknüpft, wird das betreffende Asset nicht auf "Incident", sondern auf "Warning" gesetzt.

Wichtig

Nach einer Änderung der Konfiguration muss das manuelle Ausführen des Konsole-Kommandos Admin::ITSM::IncidentState::Recalculate zur Aktualisierung aller Vorfallstatus erfolgen.

Tipp

Die Simulation des Asset-Graphen wird im Backend generiert und in Form eines JSON Response geliefert. Diese Response verwendet KIX zur Darstellung des Graphen im Frontend. Sie können bei Bedarf eigene Automatismen an die REST API koppeln, um die Simulation für Ihre Zwecke generieren lassen.

Beispielkonfiguration

{
  "DependsOn": "Both",
  "ConnectedTo": "Target",
  "Includes": "Source"
}

Der Konfigurationsschlüssel definiert, welches Attribut (ID, Number oder Name) einer Organisation beim Import/Export ausgegeben wird.

Standard: Number

Beachten Sie:  Das Attribut muss beim Export und anschließendem Import gleich sein! Das heißt, wenn der Name der Organisation importiert wird, sollte der SysConfig-Schlüssel ebenfalls auf "Name" stehen. Anderenfalls erhalten Sie eine Fehlermeldung "Could not import Organisation: no Organisation ID found for [Attribut (Wert)]". Der Wert im Import-File muss dann entsprechend geändert werden.

Voraussetzung: Die Verwendung des Moduls muss im SysConfig-Schlüssel ITSMConfigItem::NumberGenerator festgelegt sein.

Das Modul generiert inkrementelle Nummern mit dem Muster <ClassPrefix+Separator><SystemID+Separator><FormattedCounter>

Assetnummern-Generator-Prefix.png

Es ist somit möglich, ein klassenspezifisches Präfix an der Assetnummer anzugeben, z. B. NW für Netzwerk. Wenn kein Klassenpräfix und kein Standardpräfix angegeben ist, wird die Klassen-ID verwendet.

<FormattedCounter> entspricht der Nummerierung innerhalb der jeweiligen Assetklasse (fortlaufendes Increment).

Hinweis

Änderungen an der Konfiguration sind nur für die Zukunft wirksam. Bestehende Assetnummern werden nicht geändert.

Beispielkonfiguration:

{
   "CounterLength": "7",
   "DefaultPrefix": null,
   "IncludeSystemID": "1",
   "Prefixes": {
      "Building": "BLD",
      "Computer": "CM",
      "Hardware": "HW",
      "Location": "LOC",
      "Network": "NW",
      "Room": "RM",
      "Service": "SRV",
      "Software": "SW"
   },
   "Separator":"."
}

Parameter

Beschreibung

CounterLength

Länge des Zählers; definiert die Anzahl der Ziffern der Nummerierung. Beispielsweise:

  • "CounterLength": "4": 0008

  • "CounterLength": "7": 0000008

DefaultPrefix

Optional: Zu verwendendes Präfix, wenn keins der konfigurierten Präfixe verwendet werden kann (Fallback).

Beispiel: A#NW.17.000008

Wenn nicht definiert (null), wird als Fallback die relevante ClassID verwendet.

IncludeSystemID

Legt fest ob die SystemID vorangestellt wird.

Fallback und "0" stellt keine SystemID voran, z. B.: A#NW.000008

Prefixes

Mapping von Klassenname und Präfix.

Festlegung der klassenspezifischen Präfixe.

Wenn nichts angegeben, wird der unter DefaultPrefix gesetzte Wert verwendet.

Sie können die Präfixe ändern und ergänzen, insbesondere, wenn Sie eigene Assetklassen angelegt haben.

Standard-Präfixe der Assetklassen:

  • Computer: CM

  • Gebäude: BLD

  • Hardware: HW

  • Netzwerk: NW

  • Raum: RM

  • Service: SRV

  • Software: SW

  • Standort: LOC

Separator

Optional: Angabe eines zentraler Separator zur optischen Trennung von SystemID, Klassenpräfix und Zähler

Geben Sie den Separator in Hochkommas an.

Legt das zu verwendende Modul zum Generieren der Assetnummern fest. Bestimmt damit die Syntax für den Nummernkreis.

  • AutoIncrement: erhöht die Assetnummer automatisch (fortlaufendes Increment)

    Die Assetnummer wird gebildet aus der SystemID, der ID der jeweiligen Assetklasse und dem Zähler.

    Assetnummern-Generator.png
  • ClassPrefixes: Aktiviert die Verwendung eines klassenspezifischen Präfixes beim Generieren der Assetnummer

    Beispiel für ein Netzwerk-Asset: A#NW.45.000008

    Die Präfixe können im SysConfig-Schlüssel ITSMConfigItem::Number::ClassPrefixes konfiguriert und geändert werden. Insbesondere, wenn Sie eigene Assetklassen angelegt haben.

Konfiguration zur Verarbeitung eingehender E-Mails zu System Monitoring. Der Focus liegt auf: ITIL-Practice "Monitoring & Event Management".

Unterschlüssel

Beschreibung und Hinweise

Beispiel / Vorgabewert

Module

Nicht ändern!

Definiert Backend-Code-Module, das zur Mailverarbeitung benutzt wird.

Kernel::System::PostMaster::Filter::SystemMonitoringX

DynamicFieldContent::Ticket

Nicht ändern!

Definiert die vom Mechanismus genutzten Dynamischen Felder, die Tickets zugeordnet sind.

DynamicFieldContent::Article

Nicht ändern!

Definiert die vom Mechanismus genutzten Dynamischen Felder, die Tickets zugeordnet sind.

AffectedAssetName

Definiert das Dynamische Feld, welches zur Hinterlegung des betroffenen Assets genutzt wird.

Das Feld muss vom Typ "AssetReference" sein.

Das Asset wird auf Basis des durch "SysMonXHostRegExp" extrahierten Suchmusters in einer Asset-Namenssuche ermittelt.  

Es kann nur ein Asset eingetragen werden.

Sollten mehrere Assets dem Suchmuster genügen, wird das erstbeste erfasst.

AffectedAsset

SysMonXStateName

Nicht ändern!

Definiert das Dynamische Feld, in welchem der System-Monitoring-Status erfasst wird.

SysMonXState

CreateTicketType

Definiert den Tickettyp, der zur Erstellung des Tickets Verwendung findet.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

Incident

CreateTicketState

Definiert den Ticketstatus, der bei Erstellung des Tickets gesetzt wird.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

new

CreateSenderType

Nicht ändern!

Definiert den Sendertyp des Artikels, welcher zum Ticket erstellt wird.

system

CreateChannel

Nicht ändern!

Definiert den Kommunikationskanal des Artikels, welcher zum Ticket erstellt wird.

note

CreateTicketQueue

Definiert das Team, welchem das Ticket initial zugewiesen wird.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

Es muss der volle Name verwendet werden.

Das hier angegebene Team bildet den Default-Wert.

Beim Anlegen/Bearbeiten eines E-Mail-Filters (Menü Kommunikation > E-Mail > E-Mail-Filter) kann ein anderes Team gesetzt werden.

Das im E-Mail-Filter gesetzte Team besitzt Vorrang gegenüber der SysConfig-Einstellung. 

SysMon-CreateTicketQueue.png

Service Desk::Monitoring

CreateTicketSLA

Definiert den SLA, welcher dem Ticket initial zugewiesen wird.

CloseNotIfLocked

Verhindert das Setzen des Status entsprechend "CloseActionState", wenn das vorhandene Ticket gesperrt ist.

0

StopAfterMatch

Wenn gesetzt ("1"), werden keine weiteren E-Mail-Filter in der Verarbeitung der Mail angewandt.

1

FromAddressRegExp

Diese System-Monitoring-Konfiguration bearbeitet nur E-Mails, deren Absender diesem Muster entspricht.

sysmon@example.com

ToAddressRegExp

Diese System-Monitoring-Konfiguration bearbeitet nur E-Mails, deren To-Empfänger diesem Muster entspricht.

.*

SysMonXAddressRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem die Adresse des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Address:\s+(.*)\s*

SysMonXAliasRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem ein Alias des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Alias:\s+(.*)\s*

SysMonXStateRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der System-Monitoring-Status aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*State:\s+(\S+)

SysMonXHostRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der Hostname des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Host:\s+(.*)\s*

SysMonXServiceRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der betroffene Service aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Service:\s+(.*)\s*

DefaultService

Wird in der System-Monitoring-Nachricht kein Service gefunden, wird dieser Wert gesetzt.

Host

NewTicketRegExp

Wenn der System-Monitoring-Status diesem Muster entspricht, wird ein neues Ticket erstellt, sofern kein offenes existiert.

CRITICAL | DOWN | WARNING

CloseTicketRegExp

Wenn der System-Monitoring-Status diesem Muster entspricht, wird ein bestehendes Ticket mit einem neuen Ticketstatus entsprechend "CloseActionState" versehen.

Kann zu diesem Service oder Host kein offenes Ticket gefunden werden, wird die Email verworfen und ignoriert.

OK | UP

CloseActionState

Definiert den Status, der am Ticket gesetzt wird, wenn eine System-Monitoring-Status entsprechend "CloseTicketRegExp" empfangen wird.

closed

ClosePendingTime

Wird in "CloseActionState" ein Warten-Status gesetzt (z. B. "pending auto close"), wird diese Wartezeit in Sekunden zum Zeitpunkt des Nachrichtenempfangs gesetzt.

172800

{
 "AffectedAssetName": "AffectedAsset",
 "CloseActionState": "closed",
 "CloseNotIfLocked": "0",
 "ClosePendingTime": "172800",
 "CloseTicketRegExp": "OK|UP",
 "CreateChannel": "note",
 "CreateSenderType": "system",
 "CreateTicketQueue": "Service Desk::Monitoring",
 "CreateTicketSLA": null,
 "CreateTicketState": "new",
 "CreateTicketType": "Incident",
 "DefaultService": "Host",
 "DynamicFieldContent::Article": null,
 "DynamicFieldContent::Ticket": "SysMonXHost,SysMonXService,SysMonXAddress,SysMonXAlias,SysMonXState",
 "FromAddressRegExp": "sysmon@example.com",
 "Module": "Kernel::System::PostMaster::Filter::SystemMonitoringX",
 "NewTicketRegExp": "CRITICAL|DOWN|WARNING",
 "StopAfterMatch": "1",
 "SysMonXAddressRegExp": "\\s*Address:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXAliasRegExp": "\\s*Alias:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXHostRegExp": "\\s*Host:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXServiceRegExp": "\\s*Service:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXStateName": "SysMonXState",
 "SysMonXStateRegExp": "\\s*State:\\s+(\\S+)",
 "ToAddressRegExp": ".*"
}
Return-Path: <sysmon@example.com>
To: nagios-service-mailbox@example.com
Subject: ** PROBLEM alert 1 - ddsrv007 host is DOWN **
Date: Sun, 10 May 2021 01:00:00 +0100 (CET)
From: sysmon@example.com
Mime-Version: 1.0
Message-Id: <20210501000000.1212121212A@xyzabc.example.com>
 
***** Nagios  *****
 
Notification Type: PROBLEM
Host: ddsrv007
State: DOWN for 0d 0h 5m 0s
Address: 192.168.1.2
Info: 1st-critical report for hit in CMDB - should create ticket with aff. asset
 
CRITICAL - Time to live exceeded (192.168.1.2)
 
Date/Time: Mon May 10 00:00:00 CET 2021
 
ACK by:
Comment:

Event-Handler, der Asset-Informationen aus Artikeln oder dynamischen Feldern extrahiert. Versucht Assets zu finden, um sie automatisch an ein dynamisches Ticketfeld anzuhängen.

Ermöglicht zudem die zielgerichtete Suche nach Assets als Ergänzung zur System Monitoring-Integration per Mailfilter.

Die Suche basiert auf in Artikeln (insb. E-Mails) oder Feldern hinterlegten Asset-identifizierenden Informationen wie bspw. IP-Adressen oder FQDNs. Dabei werden die spezifischen Attribute der Assetklassen als Suchkriterien verwendet und Suchen nur in passenden Assetklassen durchgeführt (Focus: ITIL-Practice "Monitoring & Event Management").

Parameter

Beschreibung

DynamicFieldName

Definiert, an welchem Dynamischen Feld (vom Typ AssetReference) die gefundenen Assets gesetzt werden.

Event

Definiert, auf welche Events reagiert wird

FirstArticleOnly

Definiert, ob bei Artikel-Events nur der erste Artikel des Tickets ausgewertet werden soll.

Fokussiert auf die direkte Ergänzung zum E-Mail-Filter für System-Monitoring.

Wenn aktiv (1), wird nur der erste Artikel des Tickets ausgewertet.

Beispielkonfiguration

{
   "DynamicFieldName": "AffectedAsset",
   "Event": "(ArticleCreate|TicketDynamicFieldUpdate_SysMonXHost|TicketDynamicFieldUpdate_SysMonXAlias|TicketDynamicFieldUpdate_SysMonXAddress)",
   "FirstArticleOnly": "1",
   "Module": "Kernel::System::Ticket::Event::TicketAutoLinkConfigItem"
}

Ergänzend können Sie folgende Schlüssel für Ihre weitere Konfiguration verwenden.

Erstellt automatisch eine Verknüpfung zwischen Ticket und Asset bzw. zwischen Ticket und Service, sobald am Dynamischen Feld vom Typ "Asset Referenz" eine Änderung vorgenommen wird.

Dieses Ereignis erstellt nur Verknüpfungen. Verknüpfungen können nur manuell gelöscht werden.

Beispielkonfiguration "Betroffenes Asset"

{
  "Event": "(TicketDynamicFieldUpdate_AffectedAsset)",
  "LinkType": "RelevantTo",
  "Module": "Kernel::System::Ticket::Event::ITSMConfigItemLinkAdd"
}

Beispielkonfiguration "Betroffener Service"

{
  "Event":"(TicketDynamicFieldUpdate_AffectedServices)",
  "LinkType":"RelevantTo",
  "Module":"Kernel::System::Ticket::Event::ITSMConfigItemLinkAdd"
}

Diese Konfiguration definiert, in welcher Asset-Klasse (Schlüssel), welche Attribute durchsucht werden sollen und mit den gefundenen Suchmustern übereinstimmen müssen.

Mehrere Attribute sind per Komma zu trennen.

Ein Attribut muss den vollen Namen in seiner Asset-Klassen-Struktur enthalten, um eine eindeutige Suche durchführen zu können. Zum Beispiel SectionNetwork::NIC::IPAddress für die Suche nach IP-Adresse.

Diese Konfiguration ist nur für Artikelauswertungen relevant.

Sie erlaubt die Beschränkung der zu durchsuchenden Asset-Klassen auf Basis des To-Empfängers des auslösenden Artikels.

Der Wert enthält eine kommaseparierte Auflistung der zu durchsuchenden Asset-Klassen.

Der Schlüssel enthält dabei eine E-Mail-Adresse.

Es wird nur die reine E-Mail-Adresse (localpart@domainpart  [kein realer Name] ) ausgewertet, unabhängig von Groß-/Kleinschreibung.

Legt fest, aus welchen Ticketattributen welche Muster extrahiert werden sollen.

Dabei wird die erste Capture-Group des als Wert zu hinterlegenden regulären Ausdrucks für die Suche in der CMDB verwendet.

Schlüssel ist das Ticketattribut, z. B. "DynamicField_SysMonXHost" oder "Article_Body".

Sollen mehrere Suchmuster aus dem gleichen Ticketattribut extrahiert werden, können die Schlüssel mit dem Suffix "_ORn" (wobei n 1..N) versehen werden. Zum Beispiel: "Article_Body" und "Article_Body_OR1".

In den nachfolgenden SysConfig-Schlüsseln können Sie Einstellungen für Benachrichtigungen vornehmen (Menü System > SysConfig).

Vollständige Domainnamen für das KIX Frontend, Backend und SSP.

FQDN.png

Abb.: Die im SysConfig-Schlüssel "FQDN" hinterlegten Domains

Auf die hinterlegten Werte kann mittels KIX-Platzhalter zugegriffen werden, bspw. um den Domainnamen in der Standard-E-Mail-Adresse zu verwenden. Dann wird die Domain automatisch vom System gezogen.

Zum Beispiel:

  • <KIX_CONFIG_FQDN> | info@<KIX_CONFIG_FQDN>

  • <KIX_CONFIG_FQDN_Frontend> | mycompany@<KIX_CONFIG_FQDN_Frontend>

Die FQDN für das KIX Frontend, Backend und SSP können bereits im ico-system.png System gesetzt werden.

Die hier angegebene E-Mail-Adresse definiert die Standard-E-Mail-Adresse für (Ticket-)Benachrichtigungen. Sie wird vom System genutzt, um darüber die Benachrichtigungen zu versenden.

Die E-Mail-Adresse wird verwendet, um den vollständigen Anzeigenamen für den Benachrichtigungsmaster zu bilden (z. B.: KIX Notifications kix@your.example.com).

Sie können im Feld Wert eine andere Absenderadresse angeben. Dann wird diese für den Versand von Benachrichtigungen verwendet.

Wurde im Setup Assistent der Frontend-FQDN angegeben, wird dieser hier übernommen (Hashwert).

Die Verwendung eines KIX Platzhalters für den Domainnamen ist möglich (<KIX_CONFIG_FQDN> oder <KIX_CONFIG_FQDN_Frontend>). Dann wird die im SysConfig-Schlüssel FQDN hinterlegte Domain verwendet.

Ist nichts angegeben, wird der Standard (Vorgabewert) verwendet. Dieser verwendet die im SysConfig-Schlüssel FQDN angegebene Domain zur Bildung der Absender-Adresse.

SC-notification-sender-email.png

Abb.: Der Schlüssel für die Standard-Absenderadresse

Tipp

Sie können einen Platzhalter für den Domainnamen in der Standardadresse verwenden, dann wird die Domain automatisch vom System gezogen.

Zum Beispiel: info@<KIX_CONFIG_FQDN> oder mycompany@<KIX_CONFIG_FQDN_Frontend>

Voraussetzung: Im SysConfig-Schlüssel FQDN muss der vollständige Domainname zum Frontend angegeben sein.

Der hier angegebene Name definiert den E-Mail-Absender für Benachrichtigungen. Dieser wird standardmäßig als Absender-Name beim Versand von Benachrichtigungen verwendet.

Der Absendername wird verwendet, um den vollständigen Anzeigenamen für den Benachrichtigungsmaster zu bilden (z. B.: New KIX Notifications kix@your.example.com).

Sie können im Feld Wert eine andere, frei definierte Absenderbezeichnung angeben. Dann werden Benachrichtigungen standardmäßig mit dieser gekennzeichnet (z. B. Neue KIX-Nachricht). Ist nichts angegeben, wird der Standard (Vorgabewert) verwendet.

SC-notification-sender-name.png

Abb.: Der geänderte Schlüssel für den Standard-Absendername

Sie können Ihre ausgehenden E-Mails in eine Art "Briefumschlag" (Envelope) stecken. Für den Mailtransport ist dann nur erkennbar, was auf dem "Briefumschlag" steht.

In diesem Konfigurationsschlüssel können Sie eine E-Mail-Adresse angeben, welche in ausgehenden Benachrichtigungen als Absenderkopf des Umschlages verwendet wird.

Wenn hier keine Adresse angegeben ist, ist die Absender-Adresse des Umschlages leer oder es greift das Fallback (SysConfig-Schlüssel SendmailNotificationEnvelopeFrom::FallbackToEmailFrom).

Alternativ können Sie die Adresse auch im Setup Assistent hinterlegen (Konfiguration Postausgang).

Diese Konfiguration greift, wenn im SysConfig-Schlüssel SendmailNotificationEnvelopeFrom keine gültige Adresse angegeben ist.

  • Wenn aktiviert: Die Absenderadresse der E-Mail wird anstelle eines leeren Absenders für den Briefumschlag verwendet (in bestimmten Mailserverkonfigurationen erforderlich).

  • Wenn deaktiviert: Der Absender des Briefumschlages ist leer.

Standard: 1 (aktiviert)

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht ausgewählter Konfigurationsschlüssel, welche für den E-Mail-Verkehr relevant sind.

De-/Aktiviert die Eindeutigkeitsprüfung für E-Mail-Adressen von Kontakten.

Mögliche Werte: 0 - aktiv | 1 - inaktiv

Jedem Kontakt in KIX muss eine eindeutige E-Mail-Adresse zugeordnet sein. Dies wird durch eine Validitätsprüfung beim Anlegen des Kontakts sichergestellt, welche im Fehlerfall einen Warnhinweis ausgibt.

Zum Abdecken diverser B2C-Anwendungsfälle kann es erforderlich sein, die Validitätsprüfung zu deaktivieren und somit Kontakte ohne bzw. ohne eindeutige E-Mail-Adresse in der CMDB zu hinterlegen. Beispielsweise, wenn Sie Ihre Kunden ausschließlich via SMS kontaktieren oder wenn Sie Kontakte ohne gültige Mailadresse automatisiert per Schnittstelle generieren.

Zum Deaktivieren der Validitätsprüfung setzen Sie den Wert im Schlüssel auf 1.

Warnung

Eine einmal deaktivierte Validitätsprüfung DARF NICHT wieder aktiviert werden!

Sollte dies in Ausnahmefällen dennoch erforderlich sein, müssen Sie manuell sicherstellen, dass alle(!) E-Mail-Adressen nur einmal im System vorhanden sind und an jedem Kontakt eine eindeutige E-Mail-Adresse gesetzt ist.

Achtung

Ist die Validitätsprüfung deaktiviert, können Benachrichtigungen von Kontakten gelesen werden, die keine persönlichen Informationen über den aktuellen Kontakt erhalten sollen.

Dies kann einen Verstoß gegen die GDPR-Verordnung darstellen! 

Stellen Sie daher sicher, dass keine Benachrichtigung relevante Informationen enthält.

Darüber hinaus kann jede E-Mail-basierte Kontaktabfrage oder -identifizierung potenziell zweideutige Ergebnisse liefern.

Bei deaktivierter Validitätsprüfung werden eingehende E-Mails dem ersten Kontakt - geordnet nach dem Nachnamen - zugeordnet, wobei der Vorname der E-Mail-Adresse zugeordnet wird.

Einige Funktionen wie:

  • die E-Mail-basierte Authentifizierung

  • die E-Mail-basierte Aktualisierung von Kontaktdaten aus LDAP

  • oder die Makroaktion CreateOrUpdateContact

werden deaktiviert, wenn kein anderer Nachschlagewert als E-Mail angegeben wird.

Bei einem Datenimport sind keine Namensänderungen möglich - unabhängig davon, ob die Validitätsprüfung aktiviert oder deaktiviert ist. Als Identifikator dienen: E-Mail-Adresse + Name + Vorname. Erst wenn die Daten im System angelegt sind, können sie bearbeitet werden.

KIX ruft die E-Mail-Konten in regelmäßigen Zeitabständen automatisch ab. Der Zeitabstand beträgt initial 10 Minuten. Bei Bedarf können Sie hier diese Standardeinstellung ändern.

Hinweis

Zur Vermeidung einer zu hohen Systemlast sollte der Abholungsintervall 5 Minuten nicht unterschreiten.

Wir empfehlen Ihnen daher, den Intervall auf 10 Minuten zu belassen.

Vollständige Domainnamen für das KIX Frontend, Backend und SSP.

FQDN.png

Abb.: Die im SysConfig-Schlüssel "FQDN" hinterlegten Domains

Auf die hinterlegten Werte kann mittels KIX-Platzhalter zugegriffen werden, bspw. um den Domainnamen in der Standard-E-Mail-Adresse zu verwenden. Dann wird die Domain automatisch vom System gezogen.

Zum Beispiel:

  • <KIX_CONFIG_FQDN> | info@<KIX_CONFIG_FQDN>

  • <KIX_CONFIG_FQDN_Frontend> | mycompany@<KIX_CONFIG_FQDN_Frontend>

Die FQDN für das KIX Frontend, Backend und SSP können bereits im ico-system.png System gesetzt werden.

Der Filter prüft im Nachgang, nach allen anderen Prüfungen, ob eine E-Mail-Adresse dem angegebenen RegEx entspricht. Ist dies der Fall, so wird die E-Mail - unabhängig von allen anderen Einstellungen - nicht versendet.

Damit kann bspw. verhindert werden, dass auf eine "noreply"-Adresse geantwortet wird.

Die Prüfung eingehender E-Mails auf mögliche Follow-Ups wird durch eine Reihe von SysConfig-Schlüsseln gesteuert:

Legt ein stufenweises Postmaster-Debug-Level für gezielte Log-Informationen fest.

Die Einstellung kann unabhängig von anderen oder globalen Debug-Optionen gesetzt werden, so dass Sie im Log gezielte Debug-Informationen für die E-Mail-Abholung erhalten.

Das Debug-Level wird für Postmaster mit Mailabholung und E-Mail-Filter-Mechanismen beachtet (Email-Filter, SysMonX-Filter).

Es können 4 Stufen eingestellt werden:

  • 0 - Aus

  • 1 - Info (Aktiv)

    Aktiviert die Debug-Ausgabe für MailAccount und PostMaster (niedrigste Stufe).

    Ausgegeben werden die Debug Informationen aus den IMAP/POP3- Verbindungen.

    Dazu kommen Grundinformationen zu: PostMaster FollowUp, Reject, DestQueue und NewTicket auch einige PostMaster-Filterinformationen

  • 2 - An (generell)

    Erweitert die Debug Ausgaben um weitere PostMaster Informationen, insbesondere PostMaster Filter.

    Sie sind vom jeweiligen Postmasterfilter abhängig.

  • 3 - An (mit GET-Header Parametern)

    Erweitert die Debug Ausgaben um weitere PostMaster Informationen, wie PostmasterX-Header

Die Konfiguration gilt nur beim MailAccountFetch und steht an 2. Stelle. Das bedeutet: ist bereits ein Debug (per Konsolenkommando) aktiv, dann wird dieses bevorzugt.

Hinweis

Das Debugging ist abhängig vom eingestellten Minimum Log Level.

Setzen Sie daher im SysConfig- Schlüssel Automation::MinimumLogLevel den Wert debug.

Konfiguration zur Verarbeitung eingehender E-Mails zu System Monitoring. Der Focus liegt auf: ITIL-Practice "Monitoring & Event Management".

Unterschlüssel

Beschreibung und Hinweise

Beispiel / Vorgabewert

Module

Nicht ändern!

Definiert Backend-Code-Module, das zur Mailverarbeitung benutzt wird.

Kernel::System::PostMaster::Filter::SystemMonitoringX

DynamicFieldContent::Ticket

Nicht ändern!

Definiert die vom Mechanismus genutzten Dynamischen Felder, die Tickets zugeordnet sind.

DynamicFieldContent::Article

Nicht ändern!

Definiert die vom Mechanismus genutzten Dynamischen Felder, die Tickets zugeordnet sind.

AffectedAssetName

Definiert das Dynamische Feld, welches zur Hinterlegung des betroffenen Assets genutzt wird.

Das Feld muss vom Typ "AssetReference" sein.

Das Asset wird auf Basis des durch "SysMonXHostRegExp" extrahierten Suchmusters in einer Asset-Namenssuche ermittelt.  

Es kann nur ein Asset eingetragen werden.

Sollten mehrere Assets dem Suchmuster genügen, wird das erstbeste erfasst.

AffectedAsset

SysMonXStateName

Nicht ändern!

Definiert das Dynamische Feld, in welchem der System-Monitoring-Status erfasst wird.

SysMonXState

CreateTicketType

Definiert den Tickettyp, der zur Erstellung des Tickets Verwendung findet.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

Incident

CreateTicketState

Definiert den Ticketstatus, der bei Erstellung des Tickets gesetzt wird.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

new

CreateSenderType

Nicht ändern!

Definiert den Sendertyp des Artikels, welcher zum Ticket erstellt wird.

system

CreateChannel

Nicht ändern!

Definiert den Kommunikationskanal des Artikels, welcher zum Ticket erstellt wird.

note

CreateTicketQueue

Definiert das Team, welchem das Ticket initial zugewiesen wird.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

Es muss der volle Name verwendet werden.

Das hier angegebene Team bildet den Default-Wert.

Beim Anlegen/Bearbeiten eines E-Mail-Filters (Menü Kommunikation > E-Mail > E-Mail-Filter) kann ein anderes Team gesetzt werden.

Das im E-Mail-Filter gesetzte Team besitzt Vorrang gegenüber der SysConfig-Einstellung. 

SysMon-CreateTicketQueue.png

Service Desk::Monitoring

CreateTicketSLA

Definiert den SLA, welcher dem Ticket initial zugewiesen wird.

CloseNotIfLocked

Verhindert das Setzen des Status entsprechend "CloseActionState", wenn das vorhandene Ticket gesperrt ist.

0

StopAfterMatch

Wenn gesetzt ("1"), werden keine weiteren E-Mail-Filter in der Verarbeitung der Mail angewandt.

1

FromAddressRegExp

Diese System-Monitoring-Konfiguration bearbeitet nur E-Mails, deren Absender diesem Muster entspricht.

sysmon@example.com

ToAddressRegExp

Diese System-Monitoring-Konfiguration bearbeitet nur E-Mails, deren To-Empfänger diesem Muster entspricht.

.*

SysMonXAddressRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem die Adresse des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Address:\s+(.*)\s*

SysMonXAliasRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem ein Alias des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Alias:\s+(.*)\s*

SysMonXStateRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der System-Monitoring-Status aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*State:\s+(\S+)

SysMonXHostRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der Hostname des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Host:\s+(.*)\s*

SysMonXServiceRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der betroffene Service aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Service:\s+(.*)\s*

DefaultService

Wird in der System-Monitoring-Nachricht kein Service gefunden, wird dieser Wert gesetzt.

Host

NewTicketRegExp

Wenn der System-Monitoring-Status diesem Muster entspricht, wird ein neues Ticket erstellt, sofern kein offenes existiert.

CRITICAL | DOWN | WARNING

CloseTicketRegExp

Wenn der System-Monitoring-Status diesem Muster entspricht, wird ein bestehendes Ticket mit einem neuen Ticketstatus entsprechend "CloseActionState" versehen.

Kann zu diesem Service oder Host kein offenes Ticket gefunden werden, wird die Email verworfen und ignoriert.

OK | UP

CloseActionState

Definiert den Status, der am Ticket gesetzt wird, wenn eine System-Monitoring-Status entsprechend "CloseTicketRegExp" empfangen wird.

closed

ClosePendingTime

Wird in "CloseActionState" ein Warten-Status gesetzt (z. B. "pending auto close"), wird diese Wartezeit in Sekunden zum Zeitpunkt des Nachrichtenempfangs gesetzt.

172800

{
 "AffectedAssetName": "AffectedAsset",
 "CloseActionState": "closed",
 "CloseNotIfLocked": "0",
 "ClosePendingTime": "172800",
 "CloseTicketRegExp": "OK|UP",
 "CreateChannel": "note",
 "CreateSenderType": "system",
 "CreateTicketQueue": "Service Desk::Monitoring",
 "CreateTicketSLA": null,
 "CreateTicketState": "new",
 "CreateTicketType": "Incident",
 "DefaultService": "Host",
 "DynamicFieldContent::Article": null,
 "DynamicFieldContent::Ticket": "SysMonXHost,SysMonXService,SysMonXAddress,SysMonXAlias,SysMonXState",
 "FromAddressRegExp": "sysmon@example.com",
 "Module": "Kernel::System::PostMaster::Filter::SystemMonitoringX",
 "NewTicketRegExp": "CRITICAL|DOWN|WARNING",
 "StopAfterMatch": "1",
 "SysMonXAddressRegExp": "\\s*Address:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXAliasRegExp": "\\s*Alias:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXHostRegExp": "\\s*Host:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXServiceRegExp": "\\s*Service:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXStateName": "SysMonXState",
 "SysMonXStateRegExp": "\\s*State:\\s+(\\S+)",
 "ToAddressRegExp": ".*"
}
Return-Path: <sysmon@example.com>
To: nagios-service-mailbox@example.com
Subject: ** PROBLEM alert 1 - ddsrv007 host is DOWN **
Date: Sun, 10 May 2021 01:00:00 +0100 (CET)
From: sysmon@example.com
Mime-Version: 1.0
Message-Id: <20210501000000.1212121212A@xyzabc.example.com>
 
***** Nagios  *****
 
Notification Type: PROBLEM
Host: ddsrv007
State: DOWN for 0d 0h 5m 0s
Address: 192.168.1.2
Info: 1st-critical report for hit in CMDB - should create ticket with aff. asset
 
CRITICAL - Time to live exceeded (192.168.1.2)
 
Date/Time: Mon May 10 00:00:00 CET 2021
 
ACK by:
Comment:

Definiert das Standard-Team (Default Queue), in welchem die abgeholten E-Mails als Tickets angelegt werden.

In diesem Team werden alle neuen Tickets erstellt, wenn bei der Einrichtung von E-Mail-Konten als Verteilung die Option "Standard" ausgewählt ist.

Können E-Mails keinem Team zugeordnet werden, dann dient das hier angegebene Standard-Team als Fallback.

Achten Sie auf die korrekte Schreibweise des Teams, wenn Sie ein anderes Standard-Team festlegen. Anderenfalls können die Tickets nicht zugeordnet werden.

Standard: Service Desk

Definiert, welchen Status ein Ticket nach einer Rückantwort erhält.

Sie können den zu setzenden Status ändern. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie eigene Status angelegt haben (z. B. "in Arbeit").

Standard: open

Definiert die maximale Größe der E-Mails, die über POP3, POP3S, IMAP, IMAPS abgeholt werden können.

Wenn Sie den Wert nach oben korrigieren, achten Sie darauf, das das System nicht überlastet wird.

Standard: 16384 Bytes

  • X-KIX-DynamicField-DFKeyName: setzt DFKeyName bei Ticketerstellung

  • X-KIX-FollowUp-DynamicField-DFKeyName: setzt DFKeyName bei Ticketerstellung bei Follow-Up

Siehe auch: Übersicht verwendbarer KIX E-Mail-Header

Reihe von SysConfig-Schlüsseln zur Konfiguration des Postausgangs.

Suchen Sie diese Konfigurationsschlüssel unter Angabe der Sternchen: *sendmail*

Sie können Ihre ausgehenden E-Mails in eine Art "Briefumschlag" (Envelope) stecken. Für den Mailtransport ist dann nur erkennbar, was auf dem "Briefumschlag" steht.

In diesem Konfigurationsschlüssel ist die E-Mail-Adresse hinterlegt, welche als Absender auf dem "Briefumschlag" stehen soll, z.B. absender@example.de oder mbox/RFC 5321 . Diese Adresse wird in ausgehenden Nachrichten als Absender für Umschläge verwendet.

Ist keine Absender-Adresse angegeben, wird die E-Mail-Adresse des Teams als Absender verwendet

Alternativ können Sie die Adresse auch im Setup Assistent hinterlegen (Konfiguration Postausgang).

Diese Einstellung gilt nicht für Ticket-Benachrichtigungen.

Definiert das Modul zum Versenden von E-Mails. Legt somit fest, welches Übertragungsprotokoll genutzt werden soll (z. B. SMTP | SMTPS | TLS)

"Sendmail" verwendet direkt das Sendmail-Binary Ihres Betriebssystems. Jeder der SMTP-Mechanismen verwendet einen angegebenen (externen) Mailserver.

"DoNotSendEmail" sendet keine E-Mails und ist für Testsysteme nützlich.

Beispiel: Kernel::System::Email::SMTP

Wenn einer der SMTP-Mechanismen als SendmailModule ausgewählt wurde und eine Authentifizierung gegenüber dem Mailserver erforderlich ist, muss hier ein Passwort hinterlegt werden.

Beispiel: My1stMa!lservErPassW0rd

Hinterlegen Sie hier den Benutzernamen für den Login am Mailserver. Dieser entspricht häufig dem Namen des E-Mail-Kontos.

Wenn einer der SMTP-Mechanismen als SendmailModule ausgewählt wurde und eine Authentifizierung gegenüber dem Mailserver erforderlich ist, muss ein Benutzername angegeben werden.

Beispiel: email@example.com

Tragen Sie die Adresse des Mailservers ein.

Wenn einer der SMTP-Mechanismen als SendmailModule ausgewählt wurde, muss der Host des Mailservers angegeben werden, der die E-Mails versendet.

Beispiel: smtp.hoster.com

Tragen Sie den Port des Mailservers ein. Der Port ist vom gewählten Übertragungsprotokoll abhängig.

Wenn einer der SMTP-Mechanismen als SendmailModule ausgewählt wurde, muss der Port angegeben werden, an dem Ihr Mailserver auf eingehende Verbindungen wartet.

Häufige Ports sind: für SMTP: 465 für TLS: 587

Definiert, welchen Status ein Ticket erhält, wenn bspw. auf ein geschlossenes oder wartendes Ticket geantwortet wird. Sie können weitere Status festlegen, um die Statuszuteilung zu granulieren.

Sie können _PREVIOUS_ angeben, wenn der vorletzte Status gesetzt werden soll.

Beispiel: 

Ein Ticket hatte den Status "Warten zur Erinnerung" bevor es geschlossen wurde. Wird auf dieses geschlossene Ticket geantwortet, so erhält es wieder den Status "Warten zur Erinnerung".

{"closed":"_PREVIOUS_","new":"new","pending auto close":"open","pending reminder":"open"}

Legt fest, ab welcher Positionsänderung die App die neue Position sendet (Entfernung in Metern).

Werte:

  • Natürliche Zahlen > 0

  • Bei ungültigen Eingaben wird der Standardwert verwendet

  • Default: 1000

Legt fest, ob die Meldung der Position nach erstmaliger Anmeldung des Nutzers an der App aktiv oder inaktiv ist.

Für die weitere Nutzung gelten die Einstellungen in der App.

Mögliche Werte:

  • aktiv

  • inaktiv (Default)

Die Konfiguration der Kalender erfolgt im Menü System > SysConfig. Initial werden 9 Kalender pro Kalendertyp ausgeliefert (Bezeichnung:  Calendar1-9). Tragen Sie dazu den Suchbegriff *calendar* ins Suchfeld ein.

Systemweiter Standardwert

Legt wiederkehrend freie Tage systemweit fest (Feiertage).

Legt wiederkehrend freie Tage (gesetzliche Feiertage) für den entsprechenden Kalender fest.

Initial werden in allen Kalendern die in Deutschland und Österreich geltenden einheitlichen Feiertage ausgeliefert:

  • Silvester / New Years Eve 

  • Neujahr / New Year

  • Maifeiertag / Labour Day

  • Heiligabend / Christmas Eve 

  • 1. Weihnachtsfeiertag / Christmas Day

  • 2. Weihnachtsfeiertag / St. Stephens Day

Beispielkonfiguration:

[{
   "Day":"1",
   "Month":"1",
   "Translatable":"1",
   "content":"New Year's Day"
},
{
   "Day":"24",
   "Month":"12",
   "Translatable":"1",
   "content":"Christmas Eve"
},
{
   "Day":"25",
   "Month":"12",
   "Translatable":"1",
   "content":"First Christmas Day"
}]

Wert im Schlüssel bitte nicht ändern!

Bewegliche Feiertage werden automatisiert für jedes Kalenderjahr ermittelt und entsprechend der für diesen Tag konfigurierten Arbeitszeit betrachtet. Üblicherweise ganztägig keine Arbeitszeit. 

Ein aktivierter Feiertag wird für den jeweiligen Kalender bei allen relevanten Berechnungen, insbes. SLA-Eskalationen, berücksichtigt. Das heißt, Tickets eskalieren nicht an Feiertagen, SLA-Zeiten werden ausgesetzt.

Folgende bewegliche Feiertage sind aktiv (gültig)

  • Ostermontag / Easter Monday

  • Christi Himmelfahrt / Ascension Day

  • Pfingstmontag / Whit Monday

Folgende bewegliche Feiertage sind initial inaktiv (ungültig). Sie können bei Bedarf aktiviert werden:

  • Fronleichnam / Corpus Christi

  • Gründonnerstag / Maundy Thursday

  • Karfreitag / Good Friday

  • Buß- und Bettag /Repentance Prayer

Systemweiter Standard-Wert

Legt einmalige freie Tage systemweit fest.

Legt einmalige freie Tage für den Kalender fest.

Kann verwendet werden, wenn für einen bestimmten Tag Betriebsruhe festgelegt ist (z. B. Brückentag)

Beispielkonfiguration:

[{
   "Day":"5",
   "Month":"19",
   "Year":"2023",
   "content":"Brückentag"
}]

Systemweiter Standard-Wert.

Definiert die Tage und Zeiten, die als Geschäftszeiten zählen.

Legt die täglichen Arbeitszeiten für den Kalender fest.

Sie können auch die Bezeichnung des im SysConfig-Schlüssel TimeVacationDaysOneTime::<CalendarNr> unter content definierten Ferientag angeben (z. B. "Brückentag").

Es können mehrere Zeitintervalle pro Tag durch Komma getrennt angegeben werden, um feste Pausenzeiten zu hinterlegen.

Hinweis:Die Schlüssel für Geschäftszeit werden in der folgenden Reihenfolge betrachtet:

  1. TimeVacationDaysOneTime

  2. TimeVacationDays

  3. Day of Week

Wenn ein Tag als "Feiertag" hinterlegt ist, und es keinen Zeiteintrag für diesen Tag gibt, werden keine Geschäftszeiten für diesen Tag betrachtet.

Legt die täglichen Arbeitszeiten für den Kalender fest. Angaben als Schlüssel-Wert-Paar:

  • Schlüssel: Wochentag (Mo|Di|Wed|Thu|Fri|Sat|Sun)

    Alternativ können Sie auf die Bezeichnung des im SysConfig-Schlüssel TimeVacationDaysOneTime::<CalendarNr> unter content angegebenen Ferientag referenzieren (z. B. "Brückentag").

  • Wert: Datum/Zeit

    Format: HH:MM-HH:MM[,HH:MM-HH:MM]

    Minutengenaue Angaben sind möglich.

    Es können mehrere Zeit-Intervalle pro Tag durch Komma getrennt angegeben werden, um feste Pausenzeiten zu hinterlegen.

Beispielkonfiguration:

{
  "Fri":"8:00-21:00",
  "Mon":"8:00-21:00",
  "Thu":"8:00-21:00",
  "Tue":"8:00-21:00",
  "Wed":"8:00-21:00"
}

Hinweise:

Der für die Arbeitszeit verwendete Schlüssel wird in folgender Reihenfolge gewählt:

  1. TimeVacationDaysOneTime

  2. TimeVacationDays

  3. Day of Week

Handelt es sich um einen Urlaubstag und für den Schlüssel existiert kein Eintrag, so gibt es keine Arbeitszeit für diesen Tag.

Gibt es keine gültige Definition oder ist die Konfiguration deaktiviert, so wird die Standardfunktion von KIX verwendet.

Systemweiter Standardwert.

Legt die Zeitzone systemweit fest.

Legt den Namen der für den Kalender zu verwendenden Zeitzone fest (z. B.: local)

Wird verwendet, um den Versatz für Zeitzonen mit Sommerzeit zu berechnen. Erfordert ein System mit UTC als Systemzeit.

Legt den Namen für den Kalender fest (z. B.: Calender Name 4).

Im Konfigurationsschlüssel können Sie festlegen, ab welcher Stufe die Informationen protokolliert und im Log der Job-Historie angezeigt werden sollen.

Folgende Werte sind möglich:

  • Error: Es werden nur Fehlermeldungen erfasst (Default).

    Erfolgreich durchgeführte Jobs werden nicht angezeigt.

  • Debug: Es werden alle Log-Informationen erfasst.

Anmerkung

Einige Macro Actions (z. B. KIX Pro: LDAP 2 Contact) enthalten eine Debug-Option.

Wenn Sie das Debugging aktivieren, muss Automation::MinimumLogLevel auf debug gesetzt sein. Anderenfalls werden die von der Macro Action gelieferten Debug-Informationen nicht erfasst und nicht in der Job Historie angezeigt.

Die angegebene Anzahl legt fest, wieviel alte Logfiles behalten werden sollen.

Default: 12

  • Beispiel 12: Die letzten 12 Logfiles werden nicht gelöscht.

  • Beispiel 0: Es werden keine Dateien gelöscht.

Gilt nur, wenn im SysConfig-Schlüssel LogModule der Wert ::File gewählt wurde (Kernel::System::Log::File).

Angabe der max. Größe der Logfiles in Bytes.

Die Einheit kann in Groß- oder Kleinbuchstaben angegeben werden, muss aber direkt nach der Ziffer folgen (kein Leerzeichen)!

Zum Beispiel: 10M | 5K | 3G oder 10m | 5k | 3g

Bei Rotation nach Größe werden alle Logfiles um 1 verschoben und das aktuelle File mit dem Suffix "_1" versehen

Legt den Zyklus fest, in dem die Logfiles rotieren sollen.

Mögliche Werte: never | hourly | daily | weekly | monthly

Default: monthly

Definiert, ab welchem Log-Level die Systemmeldungen protokolliert werden.

  • error: Es werden nur Fehler protokolliert

  • debug: Alle(!) Systemmeldungen werden protokolliert

    Wichtig

    Dies kann sich negativ auf die Performance auswirken.

    Verwenden Sie diese Option daher möglichst nur kurzfristig.

Sie können Sie das Verhalten des Systems für angemeldete Nutzer beeinflussen.

Verwenden Sie dazu nachfolgende SysConfig-Schlüssel im Menü System > SysConfig:

Hinweis

Die Validierung erfolgt nur auf der API-Ebene. Es erfolgt keine Prüfung von Passwörtern, die über Jobs erstellt werden.

Die Konfiguration der Passwort-Richtlinien erfolgt unter dem Eintrag Config{...}:

Parameter

Beschreibung

Checks

Array von Regeln, die geprüft werden

  • RegExp: Regulärer Ausdruck, der geprüft wird (Pflichtangabe)

  • MinCount: Mindestanzahl der Vorkommen von RegExp

  • MaxCount: Maximale Anzahl der Vorkommen von RegExp

  • Required: Legt fest, dass dieser Eintrag immer erfüllt sein muss

Beispiel:

Im Beispiel muss das Passwort folgenden Regeln entsprechen:

  • Das Passwort muss mindestens 2 Großbuchstaben enthalten

  • Das Passwort muss mindestens 3 Kleinbuchstaben enthalten

  • Das Passwort muss mindestens 1 Ziffer enthalten

  • Das Passwort kann mindestens 1 Umlaut enthalten

{
  "MinCount": "2",
  "RegExp": "[A-Z]",
  "Required": "1"
},
{
  "MinCount": "3",
  "RegExp": "[a-z]",
  "Required": "1"
},
{
  "MinCount": "1",
  "RegExp": "[0-9]",
  "Required": "1"
},
{
  "MinCount": "1",
  "RegExp": "[äAöÖüÜ]",
  "Required": "0"
}

MaxSize

Maximale Länge des Passworts

MinChecks

Mindestanzahl an Checks, die erfüllt sein müssen

MinSize

Mindestlänge des Passwortes

Standard: 6 (Zeichen)

RequirementMessage

Der in einer Fehlermeldung anzuzeigende Text (übersetzbar).

Der Text wird angezeigt, wenn MinSize, MaxSize, MinChecks oder ein benötigter Eintrag in Checks nicht erfüllt ist.

Stopwords

Array von Wörtern, die unabhängig der Groß-/Kleinschreibung NICHT im Passwort vorkommen dürfen.

Eine Fehlermeldung zeigt das verwendete Wort an.

Beispiel:

{
  "Config": {
    "Checks": [
      {
        "MinCount": "2",
        "RegExp": "[A-Z]",
        "Required": "1"
      },
      {
        "MinCount": "2",
        "RegExp": "[a-z]",
        "Required": "1"
      },
      {
        "MinCount": "1",
        "RegExp": "[0-9]",
        "Required": "1"
      }
    ],
    "MaxSize": null,
    "MinChecks": null,
    "MinSize": "6",
    "RequirementMessage": "Password has to be at least 6 characters long. It needs at least 2 upper case, 2 lower case and 1 digit.",
    "Stopwords": null
  },
  "ConsiderOperationRegEx": "User(Create|Update)",
  "IgnoreOperationRegEx": null,
  "Module": "Kernel::API::Validator::UserPasswordValidator",
  "Validates": "UserPw"
}

In diesem Konfigurationsschlüssel ist die Anzahl möglicher Fehlversuche eines Nutzer-Log-ins definiert. Hat ein Nutzer die hier angegebene Anzahl an Fehlversuchen erreicht, wird dessen Log-in gesperrt. Der Nutzer wird dazu temporär ungültig gesetzt.

Standard: 5

Die Einrichtung der Authentifizierungs-Backends erfolgt über die Konfiguration des JSON-Strings im SysConfig-Schlüssel. Der enthaltene JSON-String ist bereits grundlegend vorbereitet. Für die Verwendung eines LDAP-Verzeichnisdienstes müssen lediglich die entsprechenden Parameter wie Domain, Pfad, Verzeichnis und Attribute angegeben werden.

Ausführliche Informationen siehe: Authentifizierung/Autorisierung und Anbindung Active Directory

Synchronisiert die im Konfigurationsschlüssel Authentication###000-Default unter "ContactUserSync" angegebenen Kontaktdaten in KIX mit dem konfigurierten Verzeichnisdienst.

Wichtig

Der Konfigurationsschlüssel ist initial deaktiviert. Wenn Sie ihn aktivieren, sollte diese Synchronisation etwaige Jobs zum Verzeichnisdienstabgleich ersetzen.

Siehe auch: ???

Beispiel für ContactUserSync:

"ContactUserSync": {
  "City": "l",
  "DynamicField_ContactRole": "title",
  "Email": "mail",
  "Fax": "facsimileTelephoneNumber",
  "Firstname": "givenname",
  "Lastname": "sn",
  "Mobile": "mobile",
  "Phone": "telephoneNumber",
  "Street": "streetAddress",
  "Title": "title",
  "UserLogin": "sAMAccountName",
  "Zip": "postalCode"
}

Beispiel für AuthSynchronize: 

{
  "Function": "Execute",
  "MaximumParallelInstances": "1",
  "Module": "KIXPro::Kernel::System::Console::Command::Maint::Auth::Sync::Synchronize",
  "Params": [
    "--invalidate-unsynced",
    "--page-size",
    "100"
  ],
  "Schedule": "0 4 * * *",
  "TaskName": "AuthSynchronize"
}

Parameter

Beschreibung

Schedule

Definiert die Uhrzeit der Synchronisation

Standard (04:00 Uhr): 0 4 * * *

--page-size

Anzahl der pro Durchlauf abgerufenen Datensätze

Standard: 100

--invalidate-unsynced

Legt fest, dass ungültige Parameter des Verzeichnisdienstes nicht abgerufen werden.

De-/Aktiviert die Multifaktor-Authentifizierung (kurz: MFA) zur Überprüfung der Zugangsberechtigungen der KIX Nutzer.

Die Multifaktor Authentifizierung wird als zusätzliches Authentifizierungsbackend für Kunden- oder Agentenkontext eingerichtet. Anschließend müssen Sie in den Nutzereinstellungen für die betreffenden Nutzer die MFA aktivieren und die OTP-Secrets generieren.

Parameter

Beschreibung

Enabled

De-/Aktiviert die Multifaktor-Authentifizierung

Der Schlüssel ist initial "gültig", jedoch deaktiviert: "enabled": 0.

Zum Aktivieren der Multifaktor-Authentifizierung setzen Sie den Parameter "enabled": 1

Die Multifaktor-Authentifizierung muss aktiviert sein, damit sie in der Nutzerkonfiguration zur Verfügung steht.

UsageContext

Optional: Legt fest, für welches Portal die Multifaktor-Authentifizierung gilt.

Hinweis

Darf nur angegeben werden, wenn die Authentifizierungs-Methode eingeschränkt werden soll.

  • Nur für Agentenportal: "UsageContext":"Agent"

  • Nur für Self Service Portal: "UsageContext":"Customer"

  • Für beide Portale:

    2 separate Authentifizierungs-Backends erforderlich

    [
      {
        "AuthType":"LOGIN",
        "Config":{
            "Algorithm":"SHA1",
    	"AllowEmptySecret": 1,
    	"Digits": 6,
    	"MaxPreviousToken": 0,
    	"SecretLength": 8,
    	"TimeStep": 30
        },
        "Enabled": 1,
        "Module":"Kernel::System::Auth::MFA::TOTP",
        "Name":"TOTP-Agent",
        "UsageContext":"Agent"
      },
      {
        "AuthType":"LOGIN",
        "Config":{
            "Algorithm":"SHA1",
    	"AllowEmptySecret": 1,
    	"Digits": 6,
    	"MaxPreviousToken": 0,
    	"SecretLength": 8,
    	"TimeStep": 30
        },
        "Enabled": 1,
        "Module":"Kernel::System::Auth::MFA::TOTP",
        "Name":"TOTP-Customer",
        "UsageContext":"Customer"
      }
    ]

Name

Frei konfigurierbarer Name des MFA-Backends

Haben Sie mehrere Authentifizierungs-Backends konfiguriert, können Sie jedem einen anderen Namen geben. So können Sie die einzelnen Authentifizierungs-Backends in der Nutzerkonfiguration unterscheiden.

MFA_name.png

Default: TOTP-Example

  1. De-/Aktiviert die feste Zuordnung zwischen Zugangstoken und IP-Adresse.

    Deaktivieren Sie diese Einstellung, wenn korrekt authentifizierte Nutzer "plötzlich" keinen Zugriff mehr haben und eine neue Anmeldung erfolgen muss.

    Häufige Ursachen sind, dass KIX hinter Proxy-Servern eingesetzt wird oder wechselnde IP-Adressen vergeben werden.

  2. Bei Nutzung der Field Agent App: De-/Aktiviert die Überprüfung der entfernten IP-Adresse

    Der Wert sollte auf 0 (Nein) gesetzt werden, wenn die Anwendung z. B. über eine Proxy-Farm oder eine Einwahlverbindung verwendet wird, da die Remote-IP-Adresse für die Anfragen meist unterschiedlich ist.

Definiert die maximale Dauer einer untätigen, inaktiven Anmeldung in Anzahl von Minuten.

Nach der hier definierten Anzahl von Minuten ohne Nutzeraktivität wird der Zugangstoken ungültig gesetzt. Der Nutzer muss sich daraufhin erneut anmelden/authentifizieren.

Nach der hier definierten Anzahl von Minuten wird der Zugangstoken ungültig gesetzt. Der Nutzer muss sich daraufhin erneut anmelden/authentifizieren.

Sie können Systemeinstellungen für Ticket-Prioritäten vornehmen.

Verwenden Sie dazu nachfolgende SysConfig-Schlüssel im Menü System > SysConfig:

Legt die vom System zu verwendende Standard-Priorität fest.

Diese wird automatisch am Ticket gesetzt, wenn vom Agent/Job/Aktion keine Priorität am Ticket gesetzt wurde oder gesetzt werden konnte.

Default: 3 normal

Der Request betrachtet alle Ressourcen, nicht nur /tickets

Standard: 1000

Hinweis

Wird das Limit auf 0 gesetzt und kein Limit am Request übergeben, werden unlimitierte Ergebnisse zurück geliefert.

Dies kann sich negativ auf die Performance auswirken.

Wichtig

Vermeiden Sie eine Überlastung des Systems und Ihrer Infrastruktur!

Definiert die maximal zulässige Dateigröße des Requests aus der Anbieterkonfiguration, welcher über die API ans Backend gesendet werden darf.

Dies betrifft den gesamten Request, also Ticket nebst Artikel und Anhänge bzw. der komplette Datei-Import.

Der Wert darf kurzfristig  größer oder kleiner als 50 MB sein.

Der hier definierte Wert überschreibt den im Core festgelegten Wert von 50 MB nicht, er hat jedoch Vorrang. Der im Core festgelegte Wert von 50 MB dient als Fallback.

Standard: 52428800 Bytes

Siehe auch: Einstellungen für den Up-/Download von Dateien

Konfiguration zur Verarbeitung eingehender E-Mails zu System Monitoring. Der Focus liegt auf: ITIL-Practice "Monitoring & Event Management".

Unterschlüssel

Beschreibung und Hinweise

Beispiel / Vorgabewert

Module

Nicht ändern!

Definiert Backend-Code-Module, das zur Mailverarbeitung benutzt wird.

Kernel::System::PostMaster::Filter::SystemMonitoringX

DynamicFieldContent::Ticket

Nicht ändern!

Definiert die vom Mechanismus genutzten Dynamischen Felder, die Tickets zugeordnet sind.

DynamicFieldContent::Article

Nicht ändern!

Definiert die vom Mechanismus genutzten Dynamischen Felder, die Tickets zugeordnet sind.

AffectedAssetName

Definiert das Dynamische Feld, welches zur Hinterlegung des betroffenen Assets genutzt wird.

Das Feld muss vom Typ "AssetReference" sein.

Das Asset wird auf Basis des durch "SysMonXHostRegExp" extrahierten Suchmusters in einer Asset-Namenssuche ermittelt.  

Es kann nur ein Asset eingetragen werden.

Sollten mehrere Assets dem Suchmuster genügen, wird das erstbeste erfasst.

AffectedAsset

SysMonXStateName

Nicht ändern!

Definiert das Dynamische Feld, in welchem der System-Monitoring-Status erfasst wird.

SysMonXState

CreateTicketType

Definiert den Tickettyp, der zur Erstellung des Tickets Verwendung findet.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

Incident

CreateTicketState

Definiert den Ticketstatus, der bei Erstellung des Tickets gesetzt wird.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

new

CreateSenderType

Nicht ändern!

Definiert den Sendertyp des Artikels, welcher zum Ticket erstellt wird.

system

CreateChannel

Nicht ändern!

Definiert den Kommunikationskanal des Artikels, welcher zum Ticket erstellt wird.

note

CreateTicketQueue

Definiert das Team, welchem das Ticket initial zugewiesen wird.

Es muss der nicht-lokalisierte Name verwendet werden.

Es muss der volle Name verwendet werden.

Das hier angegebene Team bildet den Default-Wert.

Beim Anlegen/Bearbeiten eines E-Mail-Filters (Menü Kommunikation > E-Mail > E-Mail-Filter) kann ein anderes Team gesetzt werden.

Das im E-Mail-Filter gesetzte Team besitzt Vorrang gegenüber der SysConfig-Einstellung. 

SysMon-CreateTicketQueue.png

Service Desk::Monitoring

CreateTicketSLA

Definiert den SLA, welcher dem Ticket initial zugewiesen wird.

CloseNotIfLocked

Verhindert das Setzen des Status entsprechend "CloseActionState", wenn das vorhandene Ticket gesperrt ist.

0

StopAfterMatch

Wenn gesetzt ("1"), werden keine weiteren E-Mail-Filter in der Verarbeitung der Mail angewandt.

1

FromAddressRegExp

Diese System-Monitoring-Konfiguration bearbeitet nur E-Mails, deren Absender diesem Muster entspricht.

sysmon@example.com

ToAddressRegExp

Diese System-Monitoring-Konfiguration bearbeitet nur E-Mails, deren To-Empfänger diesem Muster entspricht.

.*

SysMonXAddressRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem die Adresse des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Address:\s+(.*)\s*

SysMonXAliasRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem ein Alias des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Alias:\s+(.*)\s*

SysMonXStateRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der System-Monitoring-Status aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*State:\s+(\S+)

SysMonXHostRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der Hostname des betroffenen Systems aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Host:\s+(.*)\s*

SysMonXServiceRegExp

Definiert das Suchmuster, mit dem der betroffene Service aus der Mail extrahiert wird.

Es wird die erste Capture-Group verwendet.

\s*Service:\s+(.*)\s*

DefaultService

Wird in der System-Monitoring-Nachricht kein Service gefunden, wird dieser Wert gesetzt.

Host

NewTicketRegExp

Wenn der System-Monitoring-Status diesem Muster entspricht, wird ein neues Ticket erstellt, sofern kein offenes existiert.

CRITICAL | DOWN | WARNING

CloseTicketRegExp

Wenn der System-Monitoring-Status diesem Muster entspricht, wird ein bestehendes Ticket mit einem neuen Ticketstatus entsprechend "CloseActionState" versehen.

Kann zu diesem Service oder Host kein offenes Ticket gefunden werden, wird die Email verworfen und ignoriert.

OK | UP

CloseActionState

Definiert den Status, der am Ticket gesetzt wird, wenn eine System-Monitoring-Status entsprechend "CloseTicketRegExp" empfangen wird.

closed

ClosePendingTime

Wird in "CloseActionState" ein Warten-Status gesetzt (z. B. "pending auto close"), wird diese Wartezeit in Sekunden zum Zeitpunkt des Nachrichtenempfangs gesetzt.

172800

{
 "AffectedAssetName": "AffectedAsset",
 "CloseActionState": "closed",
 "CloseNotIfLocked": "0",
 "ClosePendingTime": "172800",
 "CloseTicketRegExp": "OK|UP",
 "CreateChannel": "note",
 "CreateSenderType": "system",
 "CreateTicketQueue": "Service Desk::Monitoring",
 "CreateTicketSLA": null,
 "CreateTicketState": "new",
 "CreateTicketType": "Incident",
 "DefaultService": "Host",
 "DynamicFieldContent::Article": null,
 "DynamicFieldContent::Ticket": "SysMonXHost,SysMonXService,SysMonXAddress,SysMonXAlias,SysMonXState",
 "FromAddressRegExp": "sysmon@example.com",
 "Module": "Kernel::System::PostMaster::Filter::SystemMonitoringX",
 "NewTicketRegExp": "CRITICAL|DOWN|WARNING",
 "StopAfterMatch": "1",
 "SysMonXAddressRegExp": "\\s*Address:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXAliasRegExp": "\\s*Alias:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXHostRegExp": "\\s*Host:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXServiceRegExp": "\\s*Service:\\s+(.*)\\s*",
 "SysMonXStateName": "SysMonXState",
 "SysMonXStateRegExp": "\\s*State:\\s+(\\S+)",
 "ToAddressRegExp": ".*"
}
Return-Path: <sysmon@example.com>
To: nagios-service-mailbox@example.com
Subject: ** PROBLEM alert 1 - ddsrv007 host is DOWN **
Date: Sun, 10 May 2021 01:00:00 +0100 (CET)
From: sysmon@example.com
Mime-Version: 1.0
Message-Id: <20210501000000.1212121212A@xyzabc.example.com>
 
***** Nagios  *****
 
Notification Type: PROBLEM
Host: ddsrv007
State: DOWN for 0d 0h 5m 0s
Address: 192.168.1.2
Info: 1st-critical report for hit in CMDB - should create ticket with aff. asset
 
CRITICAL - Time to live exceeded (192.168.1.2)
 
Date/Time: Mon May 10 00:00:00 CET 2021
 
ACK by:
Comment:

Folgende SysConfig-Schlüssel können Sie verwenden, um die Lokalisierung Ihres Systems individuell anzupassen.

Navigieren Sie dazu im Admin Modul zu Menü System > SysConfig. Suchen und öffnen Sie den entsprechenden Schlüssel zur Bearbeitung.

Festlegen der Standardsprache für das Frontend.

Default: de

Die Spracheinstellung beeinflusst sowohl die Bezeichnungen in den Benutzeroberflächen als auch die verwendeten Benachrichtigungen.

Hat der Nutzer kein Sprachschema gesetzt oder ist noch nicht authentifiziert, wird die Sprachkennung des Browsers verwendet. Ist diese nicht zuordenbar oder ist kein entsprechendes Schema vorhanden, wird die in diesem Schlüssel definierte Standardsprache verwendet.

Im Konfigurationsschlüssel sind die vom System zu verwendenden Sprachen hinterlegt. Initial werden Deutsch (de) und Englisch (en) verwendet. Sie können weitere Sprachen ergänzen.

Beispiel: {"de":"German","en":"English","it":"Italian", "fr":"france"}

internationalisierung_defaultusedlanguage.png

Abb.: Hinzugefügte Sprache: Italienisch

Das Ergänzen weiterer Sprachen (z. B. Italienisch oder Französisch) kann erforderlich sein, wenn die Benutzeroberfläche auch in anderen Sprachen wie bspw. Französisch oder Italienisch zur Verfügung stehen soll.

Damit die Basiszeichenketten der Benutzeroberfläche auch in diese Sprache übersetzt werden, müssen Sie die Pattern für die Übersetzung manuell einpflegen (Menü Internationalisierung > Übersetzungen).

Die hier angelegten Sprachen stehen in den Auswahlfeldern Sprache zur Auswahl (z. B. Persönliche Einstellungen, FAQ oder Konfiguration von Textbausteinen).

Sie können die nachfolgenden SysConfig-Schlüssel verwenden, um Systemeinstellungen für Ticket-Status vorzunehmen.

Navigieren Sie dazu im Admin Modul zu Menü System > SysConfig. Suchen und öffnen Sie den entsprechenden Schlüssel zur Bearbeitung.

Legt fest, welcher Status automatisch am Ticket gesetzt wird, nachdem die Ziel-Wartezeit erreicht wurde.

Die Ziel-Wartezeit ist im SysConfig-Schlüssel Ticket::Frontend::PendigDiffTime angegeben.

Definiert die Ziel-Wartezeit für Tickets, die den Status "Warten auf [...]" erhalten.

Die hier angegebene Sekunden-Anzahl wird zur aktuellen Zeit hinzuaddiert. Das Ergebnis wird automatisch ins Feld Wartezeit gesetzt, wenn am Ticket ein Warten-Status ausgewählt wird.

Angegeben ist die Zeit in Sekunden.

Standard: 86400 (= 1 Tag)

Sie können die nachfolgenden SysConfig-Schlüssel verwenden, um Systemeinstellungen für Teams vorzunehmen.

Navigieren Sie dazu im Admin Modul zu Menü System > SysConfig. Suchen und öffnen Sie den entsprechenden Schlüssel zur Bearbeitung.

Setzt den Besitzer eines Tickets zurück und gibt das Ticket wieder frei, wenn es in ein anderes Team verschoben wurde.

Der Schlüssel ist initial inaktiv (ungültig).

Sie können die Gültigkeit des Konfigurationsschlüssels auf "gültig" setzen, um ihn zu aktivieren.

Ist der Schlüssel aktiv, wird der Bearbeiter auf "not assigned" zurückgesetzt, wenn beim Bearbeiten eines Tickets nur das Team gewechselt wird. Dadurch wird verhindert, dass im neuen Team kein falscher Bearbeiter gesetzt ist.

Bei zeitgleicher Änderung des Teams und des Bearbeiters, bleibt der gesetzte Bearbeiter erhalten.

Definiert das Standard-Team (Default Queue), in welchem die abgeholten E-Mails als Tickets angelegt werden.

In diesem Team werden alle neuen Tickets erstellt, wenn bei der Einrichtung von E-Mail-Konten als Verteilung die Option "Standard" ausgewählt ist.

Können E-Mails keinem Team zugeordnet werden, dann dient das hier angegebene Standard-Team als Fallback.

Achten Sie auf die korrekte Schreibweise des Teams, wenn Sie ein anderes Standard-Team festlegen. Anderenfalls können die Tickets nicht zugeordnet werden.

Standard: Service Desk

In diesem Konfigurationsschlüssel können Sie globale Einstellungen für das Modul Tickets vornehmen.

Parameter

Beschreibung

addQueueSignature

Definiert, ob an ausgehenden E-Mails die Team-Signatur automatisch enthalten sein soll.

  • true (Standard): Signatur ist enthalten

  • false: Signatur ist nicht enthalten

    Legen Sie Textbausteine an, mit denen Agenten die Signatur nach Bedarf in den Artikeltext einfügen können.

    Wichtig

    Stellen Sie sicher, dass die ausgehenden E-Mails weiterhin die Informationspflichten gem. DSGVO erfüllen!

ticketColors

Definiert die Darstellung der Tickets in den Ticketlisten anhand ihres Status

Siehe auch: Tickets farblich hervorheben

ticketRouteConfiguration

Definiert die Darstellung von Hinweismeldungen hinsichtlich fehlender Berechtigungen

Siehe auch: Hinweise und Ticket-Routing bei fehlenden Berechtigungen

Dieser Konfigurationsschlüssel erweitert die Basisberechtigungen der Agenten auf ehemalige Tickets.

Der Konfigurationsschlüssel ist initial deaktiviert (ungültig).

Wenn aktiviert (gültig): Agenten können auf ein Ticket zugreifen, welches zu irgendeinem Zeitpunkt in einem der unter Meine Teams (Persönliche Einstellungen des Agenten) gesetzten Teams war, auch wenn sich dieses Ticket jetzt in einem Team befindet, auf welches sie sonst keinen direkten Zugriff haben.

Wichtig

Der Agent benötigt auf das betreffende Team zum aktuellen Zeitpunkt zwingend Lese- und Schreibrechte.

Der Konfigurationsschlüssel ist initial inaktiv (ungültig). Sie können ihn bei Bedarf aktivieren. Suchen und öffnen Sie dazu den Konfigurationsschlüssel im Menü System > SysConfig und setzen Sie die Gültigkeit auf gültig.

Der Parameter Permission definiert, welche Rechte die Agenten auf die betreffenden Tickets haben. Mögliche Werte sind:

  • READ: nur Leseberechtigung

  • RW: Lese- und Schreibrechte

Hinweis

Diese Konfiguration wirkt sich lediglich auf die Basisberechtigungen aus. Sie hat keinen Einfluss auf andere Berechtigungsstufen.

Warnung

Für die Berechtigungsprüfung muss die Tickethistorie geprüft werden, was zur Verschlechterung der Systemperformanz führen kann.

Definiert, mit welchem Präfix die Tickets in der Ticket Detailansicht gekennzeichnet werden. Zum Beispiel:

  • Ticket#20251110170001411 - Drucker druckt nicht

  • Fall-Nr: 20251110170001411 - Drucker druckt nicht

  • Vorgang#20251110170001411 - Drucker druckt nicht

Standard: Ticket#

Definiert, welches Modul für das Generieren der Ticketnummern verwendet wird. Das gewählte Modul bestimmt, wie die Ticketnummern aufgebaut sind.

  • DateChecksum (Standard): Fügt den Zähler als Prüfsumme nach dem Datum und der SystemID ein. Die Prüfsumme rotiert täglich. 

    SC_TicketNumberGenerator_DateCheckSum.png
  • Date: Generiert die Ticketnummer aus dem aktuellen Datum, der SystemID und dem Zähler.

    SC_TicketNumberGenerator_Date.png
  • AutoIncrement: Erhöht den Zähler fortlaufend.Die SystemID und der Zähler werden im Format "SystemID.Zähler" dargestellt.

    SC_TicketNumberGenerator_AutoIncrement.png
  • Random: Erzeugt zufällige Ticketnummern im Format "SystemID.Random"

    SC_TicketNumberGenerator_Random.png

Überprüft die SystemID bei der Erkennung von Ticketnummern in Rückfragen.

Default: 1

Verwenden Sie "0", wenn die SystemID nach der Verwendung des Systems geändert wurde.

Aktiviert den SysConfig-Schlüssel Ticket::NumberGenerator::MinCounterSize für den Ticketzähler, wenn "Date" oder "DateChecksum" als TicketNumberGenerator ausgewählt ist.

  • Aktiviert (default): 1

  • Deaktiviert: 0

Legt die minimale Ticketzählergröße fest, wenn "AutoIncrement", "Date" oder "DateChecksum" als TicketNumberGenerator ausgewählt wurde.

Default: 5 (der Zähler beginnt bei 00001, z. B. 2022113017000011)

Beispiel: 3 (der Zähler beginnt bei 001, z. B. 20221130170011)

Setzt den Bearbeiter eines Tickets automatisch als Verantwortlichen am Ticket. Voraussetzung dafür ist, dass der Konfigurationsschlüssel Ticket::Responsible aktiviert (gültig) ist.

Dies funktioniert nur bei manuellen Aktionen des angemeldeten Benutzers. Bei automatisierten Aktionen, z. B. Automation, Postmaster und API, funktioniert dies nicht.

Legt fest, ob die Beobachter des Ausgangstickets beibehalten werden.

Beim Zusammenfassen von Tickets werden die Beobachter ans Zielticket übertragen. Für eine bessere Übersicht wird dabei die Liste der beobachteten Tickets bereinigt, indem die Tickets mit Status "merged" aus der Beobachtung entfernt werden.

Das Verhalten beim Entfernen aus der Beobachtungsliste kann in diesem Schlüssel konfiguriert werden.

Mögliche Werte:

  • 0 (Standard): Nach dem Zusammenfassen wird das Ausgangsticket nicht mehr beobachtet.

    Am Ausgangsticket steht die Aktion Beobachten wieder zur Verfügung.

  • 1: Nach dem Zusammenfassen bleiben die Beobachter am Ausgangsticket erhalten.

    Am Ausgangsticket steht die Aktion Nicht beobachten zur Verfügung.

Definiert die zulässigen Inhaltstypen für Datei-Uploads (Anhänge). Angabe als RegEx-Muster.

Definiert die zulässigen Dateierweiterungen für Datei-Uploads (Anhänge). Angabe als RegEx-Muster.

Definiert die verbotenen Inhaltstypen für Datei-Uploads (Anhänge). Angabe als RegEx-Muster.

Diese Option hat Vorrang vor FileUpload::AllowedContentTypes

Definiert die verbotenen Dateierweiterungen für Datei-Uploads (Anhänge). Angabe als RegEx-Muster.

Diese Option hat Vorrang vor FileUpload::AllowedExtensions.

Wichtig

Vermeiden Sie eine Überlastung des Systems und Ihrer Infrastruktur!

Legt die maximale Dateigröße (in Bytes) pro Datei-Upload (inkl. Anhänge) fest. 

Die Summe aller Anhänge darf zusammen mit dem Ticket und Artikeln nicht größer als der Wert, der im Konfigurationsschlüssel API::Provider::Transport::MaxLength gesetzt ist.

Standard: 24000000 Bytes

Siehe auch: Einstellungen für den Up-/Download von Dateien

Konfigurationsschlüssel 

Beschreibung

agent-portal-configuration

Steuert grundlegende Verhaltensweisen im Agentenportal, z. B.:

display-value-configuration

Anzeigewerte für Objekte individualisieren, z. B.:

search-config-item-context

Steuert das Verhalten von gespeicherten Suchen nach Assets

search-contact-context

Steuert das Verhalten von gespeicherten Suchen nach Kontakten

search-faq-article-context

Steuert das Verhalten von gespeicherten Suchen nach FAQ-Artikel

search-organisation-context

Steuert das Verhalten von gespeicherten Suchen nach Organisationen

search-ticket-context

Steuert das Verhalten von gespeicherten Suchen nach Tickets